Der BVV hat bisher rund 8.000 Arbeitsstunden

in die Verschönerung von Wehr investiert.

Eine kleine Bilanz zum 10 jährigen Bestehen 2009

 

Foto Beu

Foto Wyrwas

Foto Wyrwas

 

Innerhalb von 10 Jahren seit seiner Gründung im Jahre 1999 stieg die Zahl der Mitglieder des Brauchtums- und Verschönerungsvereins Wehr von 21 auf jetzt 215. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann. Das Ziel, in diesem zehnten Jahr seines Bestehens die Mitgliederzahl auf 200 aufzustocken, wurde damit weit übertroffen.

Auch die finanziellen Leistungen des Vereins sprechen eine eindrucksvolle Sprache. Fast 40.000 € investierte der Verein in die Verbesserung des  Ortsbildes.

Dabei ist der barocke Pfarrgarten das Vorzeigeprojekt, in den 17.000 € investiert wurden. Zwei Jahre dauerte die erste Herrichtung des Pfarrgartens, von 2003 bis 2005. dauerhafte Pflegemaßnahmen schlossen sich an. 2006 konnte der erste Wein im Pfarrgarten gelesen werden. Im Jubiläumsjahr 2009 wird eine Erntemenge von 100 Litern Jubiläumswein zur Verfügung stehen.

 

In weitere Maßnahmen rund um die Wehrer Kirche investierte der Verein in der Vergangenheit rund 11.000 €. Dabei sind die unentgeltlich geleisteten ca. 8.000 Arbeitsstunden noch nicht in die Berechnung eingeflossen, für die ein Arbeiter vier Jahre gebraucht hätte. 4.600 Stunden davon haben die Vereinsmitglieder allein in die Neu- und Umgestaltung des Pfarrgartens investiert. Der Rest entfiel auf sonstige Arbeiten innerhalb der Gemeinde.
 
Bereits im ersten Vereinsjahr wurden acht Wanderwege ausgeschildert. Im Jahre 2006 wurden diese dann auf zwei Wege reduziert. Weitere sichtbare Zeichen der unermüdlichen Arbeit des Vereins sind die Wandertafel an der Römerhalle, das Umfeld des Kriegerdenkmals und die Beleuchtung der Pfarrkirche.
 

Außer all diesen Aktivitäten bedeutet die Betreuung von 38 roten Bänken, sechs Holzbänken und zwei so genannten Uralt "Gnadenbrotbänken" eine der wesentlichen Daueraufgaben des Vereins. Die handwerklich gut aufgestellte Ü-60 Brigade hat daneben zwei Fußgängerbrücken installiert. Weiter geht die Herstellung von Holzklappern, die zu Ostern 2000 erstmals eingesetzt wurden, auf ihr Konto.

Mittlerweile haben es die Wehrer Heinzelmännchen geschafft, sich einen kleinen Bauhof für ihre Gerätschaften einzurichten.

Mit fünf Festen hat der Verein seine Kasse um ca. 8.000 € aufstocken können, die mit den zahlreichen Spenden und den von den Mitgliedern entrichteten Beiträgen eine solide finanzielle Grundlage für eine Reihe weiterer Projekte bildeten.

Seit 2003 kümmert sich eine Arbeitsgruppe engagiert und aktiv um die Erhaltung des Wehrer Dialekts. 5 Leute arbeiten an dem so genannten Plattdeutsch Wörterbuch und haben bisher rund 700 Stunden ihrer Freizeit in dieses lohnende Projekt investiert. Bis 2013 soll auch der zweite Teil des Alphabets abgearbeitet sein.

Seinen Bekanntheitsgrad hat der BVV nicht zuletzt durch die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" deutlich steigern können.

Eine beeindruckende Leistungsbilanz für das Jahr 2009 wurde auf der Mitgliederversammlung am 13.11.2009 vorgestellt.

 
Weitere interessante Informationen zur aktuellen Dorfgeschichte hat Gerd Wyrwas zusammengetragen.
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Gerd Wyrwas: Informationen über Wehr
 
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